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8 Häufige Auslöser für Stress, Ängste und Depressionen

Ängste und Depressionen

Jeder von uns erlebt stressige Situationen und viele von uns sogar täglich. Es ist meist nicht möglich, diesen stressigen Situationen aus dem Weg zu gehen. Um zu verhindern, dass dieser Stress uns überwältigt und damit unsere Gesundheit beeinträchtigt, ist es wichtig, versteckte Auslöser für Ängste oder Depressionen zu erkennen. Es gibt mehrere bekannte Auslöser, die negative psychische Symptome hervorrufen können. Durch bewusste Wahrnehmung solcher Auslöser können wir uns selbst, aber auch anderen helfen, nicht von Depressionen oder anderen Ängsten kontrolliert zu werden. Denn die meisten sind sich gar nicht bewusst, dass bestimmte Dinge schlimme Störungen auslösen können.

Die 8 häufigsten Auslöser

Alkohol 

Nach einem langen und stressigen Tag nach Hause kommen und ein schönes Glas Wein trinken, um zu entspannen. Dieses Glas Wein wirkt beruhigend und man fühlt sich entspannter, denn Alkohol ist ein vorübergehendes Beruhigungsmittel. Genau da liegt der Knackpunkt, denn wir Menschen sehnen uns nach kurzfristigen Ergebnissen. Studien haben bewiesen, dass Alkohol einer der größten Auslöser für Ängste oder andere psychische Erkrankungen ist, denn es schädigt nachweislich unser Gehirn.

Antisoziales Verhalten 

Wenn wir gestresst und ausgepowert sind, ist das Letzte wonach wir uns sehnen, mit Freunden um die Häuser zu ziehen. Meist sind wir froh, wenn wir endlich zu Hause sind und zur Ruhe kommen. Vielleicht verbringen einige von uns ihr Wochenende lieber auf dem Sofa und gucken Filme oder Serien, anstatt an die frische Luft zu gehen. Das Problem ist, dass extreme Abgeschiedenheit zu noch mehr innerlichem Stress führen kann und das wiederum zu Depressionen oder Panikattacken. Man sollte ein gutes Gleichgewicht zwischen sozialem Kontakt und der Zeit für sich selbst schaffen.

Überarbeitung 

Eine gute Arbeitsmoral ist lobenswert, doch es gibt Tage an denen uns alles zu viel wird. Ab da kann es gefährlich werden, weil wir einige Stresshormone dauerhaft freisetzen. Diese können dazu führen, dass Ängste in uns ausgelöst werden. Es gibt Menschen, die dauerhaftem Arbeitsstress ausgesetzt sind und somit gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Hier wird es sehr gefährlich, da meist Schlaf-, Unruhe-, und Essstörungen auftreten. Es kann gut sein, viel und hart zu arbeiten, gerade wenn man es für sich selbst tut. Dennoch sollte man ein gesundes Gleichgewicht schaffen, denn Überarbeitung kann leicht zu Depressionen führen.

Ernährung

Unser Körper und unser Gehirn brauchen Energie, um richtig funktionieren zu können. Energie bekommen wir durch Nahrung oder ausreichend Schlaf. Wir brauchen zudem eine ausreichende Menge an Nähr- und Mineralstoffen. Eine Ernährung die überwiegend aus Fast-Food und anderen ungesunden Lebensmitteln besteht, gibt unserem Körper nicht genügend dieser Stoffe. Um körperlichen und geistigen Stress zu verhindern, ist es wichtig, eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu erhalten. Eine Studie hat gezeigt, dass Angststörungen und Depressionen direkt auf unsere Ernährung zurückzuführen sind.

Mangel an Schlaf 

In Deutschland leiden etwa 20 Millionen Menschen unter Schlafstörungen. Wenn wir innerlich gestresst sind, kann unser Schlaf darunter leiden und das kann ernsthafte Folgen mit sich bringen. Auch wenn nicht alle Schlafstörungen durch ein gestresstes Leben verursacht werden, kann man davon ausgehen, dass diese Zahl nicht gerade klein ist. Schlaf ist eines der wichtigsten Elemente bei der Regeneration von Körper und Geist. Ohne Schlaf ist eine psychische Erkrankung so gut wie vorprogrammiert.

Niedriger Blutzucker 

Chronischer Stress kann einen negativen Effekt auf unseren Blutzuckerspiegel haben. Ohne eine ausreichende Menge an nicht raffiniertem Zucker (Gluckose) und anderen Nährstoffen, kann das Gehirn nicht richtig funktionieren. Ein niedriger Blutzuckerspiegel kann zu Konzentrationsstörungen, Schwindel- und Schwächeanfällen führen. Dazu kommt, dass unnötiger Stress auf das Gehirn ausgeübt wird. Forscher konnten in einer Studie aufzeigen, dass ein niedriger Blutzuckerspiegel Angststörungen und Depressionen auslösen kann. Ein sehr gefährlicher Zyklus.

Schlechtes Stressmanagement 

Einen stressigen Alltag kennt wahrscheinlich jeder von uns. Doch die meisten wissen nicht, wie man diesen Stress auf natürlichem Wege bewältigen kann. Da liegt auch das Problem, denn stressige Situationen können auf Dauer zu psychischen Störungen und viel schlimmer noch, zu chronischem Stress führen. Egal ob Yoga, Laufen, Lesen, Zeichnen oder ein Schaumbad in der Nacht, es ist wichtig, dass wir etwas finden, was uns hilft. Denn wenn wir keinen Weg finden diesen Stress zu bewältigen, kann er schnell außer Kontrolle geraten.

Sensorische Impulse

In manchen Fällen können bestimmte Lichter, Gerüche oder Töne unseren Geisteszustand negativ beeinflussen. Neben schlechten Emotionen können sie eine Stressreaktion in uns auslösen. Besonders laute oder schrille Töne können die Aktivität innerhalb der Amygdala aktivieren und beleben, welche für unsere Kampf- oder Fluchtreaktion verantwortlich ist. Gerüche und Lichter sind weniger schlimm, aber können dennoch ein Auslöser von Angststörungen sein. Durch ein bewusstes Verständnis, dass bestimmte Reize eine Angstreaktion hervorrufen könnten, können wir unsere Umwelt besser verstehen und mit ihr interagieren.


“Du bist, was Du isst..!”, die Ernährung beeinflusst unmittelbar sämtliche Stoffwechselvorgänge in unserem Organismus, so auch Stoffwechselvorgänge, die sich im Hirn abspielen. Vermutlich jeder hat beispielsweise schon mal vernommen, dass das Serotonin in der Schokolade glücklich macht, da Serotonin als natürliches Glückshormon fungiert.

Störung regulativer Botenstoffe im Hirn führen zu Depressionen! Die emotionale Lage wird also vom Hirn gesteuert, so viel ist bestens erforscht und allgemein bekannt – was Ihnen Ihr Arzt aber nicht verraten haben wird: in unserem Hirn fungieren Botenstoffe als s.g. “Mediatoren”, also Signalgeber, die miteinander kommunizieren und über Wohlbefinden oder Depression, gar Ängste entscheiden!

 



Quellen
https://www.davidwolfe.co
https://de.statista.com/statistik/
https://www.mpg.de

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