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Du machst jeden Morgen das Bett? Aus diesem Grund solltest Du es unordentlich lassen.

Es sieht gut aus und es fühlt sich gut an: morgens sein Bett zu machen. Doch wer morgens gleich sorgfältig in den Tag startet, schafft unserer verhassten Milbe ein kuscheliges Zuhause.

Die Spinnentiere sind oftmals verantwortlich für Hausstauballergien und letzten Endes auch Asthma. Dabei schaffen wir den Nährboden für die ungebetenen Gäste: Sie leben von Hautschuppen und Haaren – und vermehren sich besonders stark in einer feuchten Umgebung. Gänzlich loswerden können wir sie also nicht – doch wir können ihnen ganz schön zusetzen, ihn dem wir ihnen ihr „Tropenheim“ entziehen. Was bedeutet: Lüften!

Nicht gleich im Sinne von alle Fenster aufreißen, aber die Feuchtigkeit, die während des Schlafes entsteht, muss unbedingt wieder entweichen. Für all die, die nach wie vor behaupten, man schwitze nicht im Schlaf – wir tun es. Und zwar eine ganze Menge.

Wer sein Bett morgens sorgfältig macht, die Decke ordentlich ausbreitet und vielleicht noch eine Tagesdecke darüber drapiert, schafft paradiesische Verhältnisse für Milben. (Rund 1,5 Millionen dieser Spinnentiere halten sich dort auf.) Ungemachte Betten sind deshalb besser für unsere Gesundheit.

Die Zauberformel: frische Luft. Am besten die Decken gar zum Lüften nach draußen hängen. Bettbezüge regelmäßig waschen (bei mindestens 60 °C!). Und alle 8 Jahre sollte eine neue Matratze her. Für Allergiker: milbendichte Bett- und Matratzen-Überzüge verwenden.

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