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Genetische Besonderheit Warum manche Menschen dieses kleine Loch im Ohr haben

Wer bei sich eine kleine Öffnung in Ohr-Nähe entdeckt, sollte sie vom HNO-Arzt untersuchen lassen, rät der Verband. Schlimmstenfalls könne sich sogar ein bösartiger Tumor aus der ehemals gutartigen Zyste entwickeln.

Doch wie genau entsteht diese Fehlbildung?

Das kleine Loch im Ohr ist angeboren, bei Betroffenen kam es in der Embryonalentwicklung an der Grenze von erstem und zweitem Kiemenbogen zu der Überschussfehlbildung. So entsteht das Mini-Loch im Ohr.

Bereitet das Loch keinerlei Probleme, sollte man es am besten in Ruhe lassen. Treten aber Entzündungen, Rötungen oder Sekretabsonderung auf, sollte ein Arzt konsultiert werden. Die Ohrfistel kann operativ entfernt werden, Entzündungen werden lokal und mit antibiotischen Salben behandelt.

Abszess durch Fistel

Durch eine Ohrfistel kann ein Abszess am oder im Ohr entstehen. Darauf weist der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster hin. Ohrzysten seien kleine flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, Ohrfisteln die dazugehörigen Verbindungsgänge ins Körperinnere. Beide bildeten sich nicht von allein zurück. In den meisten Fällen müssten sie vom HNO-Arzt komplett herausgeschnitten werden. (sar/ mit Material der dpa)

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