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HEILMITTEL AUS KRÄUTERN HERSTELLEN…

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kräuter zu verwenden. am besten ist es, frische Pflanzen zu nehmen, die aus einer zuverlässigen und vertrauenswürdigen Quelle stammen, so daß es zu keinem Irrtum bezüglich der art und Sorte kommen kann. Will man wildwachsende Kräuter sammeln, dann empfiehlt es sich, zu ihrer richtigen Bestimmung einen Pflanzenführer zu benutzen. Läßt sich ein Kraut nicht mit völliger Sicherheit zuordnen, dann soll man es nicht verwenden.
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KRÄUTERAUFGUSS
Hierbei handelt es sich um eine Methode, die Wirkstoffe der unverholzten Teile – der Blätter und Blüten – eines Krautes zu extrahieren. Ein solcher Afuguß wird auch Infos oder Tee genannt.
man gibt dazu 25 g getrocknete Kräuter in einen Topf und gießt 600 ml kochendes Wasser darüber. Werden frische Kräuter verwendet, dann nimmt man doppelt soviel wie von den getrockneten Kräutern. Man lässt den Aufguss 10 min ziehen, gießt ihn dann durch ein Plastiksieb ab (Kräuter vertragen Metal nicht), und trinkt ein Drittel davon. Der Rest wird für 2 weitere Behandlungen aufgehoben. Für eine Tasse wird ein Teelöffel getrocknete Kräuter mit 200 ml kochendem Wasser aufgegossen.
KRÄUTERSUD
Bei den für gewöhnlich holzigen Pflanzenteilen – beispielsweise wurzeln oder Rinde – können die Wirkstoffe durch einen Aufguss nur ungenügend freigesetzt werden. In diesem falle stellt man einen Kräutersud her.

Dazu läßt man in einem Topf (am besten emaillierten Topf verwenden) 25 g des Krautes mit 900 ml kaltes Wasser aufkochen und danach bei verringerter Wärmezufuhr leise köcheln, bis die Flüsssigkeitsmenge auf 600 ml reduziert ist.
KRÄUTERKOMPRESSEN
Ein sauberes Stück Baumwollstoff wird mit einem warmen oder kalten Kräuteraufguß oder Kräutersud getränkt. Dann drückt man die überschüssige Flüssigkeit aus und legt das feuchte Tuch auf die betroffene Körperstelle
UMSCHLÄGE MIT KRÄUTERBREI
Kleingehackte Kräuter werden etwa 5 min lang gekocht. Danach streicht man sie durch ein Sieb und preßt aus der Masse alle überschüssige Flüssigkeit aus. Nun wird der Kräuterbrei auf die betroffene Stelle aufgetragen, mit einem Stück Gaze abgedeckt und befestigt. Diese Methode soll nicht bei offenen Wunden angewendet werden.
INHALATION VON KRÄUTERDÄMPFEN
In eine große Schüssel werden 600 ml kochendes Wasser gegossen und 300 ml eines Kräuteraufgusses zugegeben. Man neig das Gesicht über das Gefäß legt sich ein großes Tuch, das bis zur Schüssel hinabreicht, über den Kopf und inhaliert den Dampf.

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