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Objavljeno: 17. 11. 2018
Kategorije: Deutsch

Ischiasschmerzen: Tipps und Behandlungsmöglichkeiten

Ischiasschmerzen, die sich vom unteren Rückenbereich bis in die Füße ziehen können, sind oft sehr intensiv. Die Schmerzen werden durch Druck auf den Nerv, Entzündung oder Reizung verursacht.

In diesem Beitrag erklären wir dir, was du gegen Ischiasschmerzen tun kannst. Folge diesen einfachen Tipps.

Ernährung gegen Schmerzen

Bei Ischiasschmerzen kommt es meist zu Entzündungen, die durch schmerz- und entzündungslindernde Medikamente behandelt werden können. Es gibt jedoch auch ausgezeichnete Nahrungsmittel, die bei diesem Leiden ebenso gut helfen können.

Als erstes solltest du auf alle Nahrungsmittel mit tierischem Eiweiß verzichten. Dazu gehören Fleisch, Fisch und Milchprodukte, denn diese können den Zustand verschlimmern.


Stattdessen empfehlen sich Nahrungsmittel, die Antioxidantien enthalten und basenbildend sowie entzündungshemmend wirken:

Kurkuma

Gemüsesäfte

roher Spinat

Brokkoli

Karotten

Rote Bete

Salat

Kohl

Ingwer

Knoblauch

Trockenfeigen

frischer Zitronensaft

Stevia

grüner Tee

Papaya

Ananas.

Wir empfehlen auch Kurkuma mit Bienenhonig – ein unbezahlbares Heilmittel.

Ein wirksames Rezept

Die Kombination verschiedener Nahrungsmittel in einem Smoothie kann sehr wirksam sein, um Schmerzen auf angenehme Art zu lindern.

Schmerzstillender Smoothie:

1 kleine Rote Bete

Saft einer halben Zitrone

1 Glas (200 ml) grüner Tee (kalt oder lauwarm)

1 Scheibe frische Ananas

1 Handvoll roher, junger Spinat

1/2 Teelöffel (5 – 10 g) Kurkumapulver

Ingwer und Stevia nach Bedürfnis

Alle Zutaten gut vermischen, bis ein leckerer Smoothie entsteht.

Äußerliche Behandlungen

Zusätzlich zur richtigen Ernährung gegen Ischiasschmerzen wird die äußerliche Behandlung empfohlen. Dazu benötigst du allerdings die Hilfe einer anderen Person, die einen Umschlag auf den schmerzenden Stellen anbringen kann.

Du kannst zwei sehr schnell wirkende, entzündungshemmende Hausmittel verwenden:

1. Wickel mit Kohl, am besten mit Grünkohl, der ausgezeichnet wirkt.

Du benötigst ungefähr 10 grüne Kohlblätter, genügend um die schmerzenden Bereiche zu bedecken.

Wie wird der Wickel gemacht?

Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen.

Die Kohlblätter kurz darin kochen.

Danach werden die Blätter kurz geknetet, damit der Saft entweichen kann. Die Blätter werden direkt auf die geschwollenen Stellen aufgelegt und mit einem Tuch bedeckt. Danach mit Plastik abdecken.

Nach 30 Minuten Wirkzeit kann der Wickel abgenommen werden.

2. Rote Tonerde.

Dafür benötigst du rote Tonerde, die mit etwas Wasser vermischt wird, bis eine zähflüssige Paste entsteht, die nicht tropft und einfach auf die Haut aufgetragen werden kann. Für die Zubereitung solltest du keine Plastik- oder Metallutensilien, sondern nur Keramik, Ton oder Holz verwenden.

Eine Schicht Tonerde auf die schmerzenden Stellen auftragen und wieder abnehmen, sobald diese trocken ist.

Nach diesen Behandlungen kannst du Wechselbäder an den Beinen durchführen. Dabei einfach mit kaltem und heißem Wasser abwechseln. So wird die Durchblutung gefördert und auch die Abwehrkräfte werden gestärkt.

Sanfte Übungen


Bewegung ist für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden ausschlaggebend. Wenn du passende Übungen durchführst, kannst damit auch Schmerzen natürlich behandeln.

Bei Übungen gegen Ischiasschmerzen sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

Stärkung der Muskulatur im Bauchbereich und am unteren Rücken. Dafür werden stärkende Übungen durchgeführt.

Training der ischiocruralen Muskulatur, die sich an der Rückseite des Oberschenkels befindet und das Beugen der Knie ermöglicht. Diese Muskelgruppe besteht aus Bizeps, Femur, Musculus semitendinosus und Musculus semimembranosus.

Vor und nach dem Training müssen immer Dehnungsübungen durchgeführt werden. Sehr empfehlenswert sind Yoga oder Pilates.

Wenn möglich ist die Beratung durch einen Trainer
empfehlenswert, da es verschiedene Ursachen für Ischiasschmerzen gibt, die auch unterschiedliche Behandlungen erforderlich machen. Ansonsten kann es zu verstärkten Schmerzen kommen.

Die Muskeln sollten nicht nur gestärkt und flexibler gemacht werden, auch aerobische Übungen geringer oder mittelmäßiger Intensität sind sehr ratsam. Damit kann die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Organismus verbessert werden. Gleichzeitig kannst du damit Übergewicht vorbeugen.

Die Übungen müssen sanft und rückenschonend sein. Du kannst beispielsweise laufen, schwimmen, Rad fahren usw.

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