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Wenn du ein paar Kilos verlieren möchtest, solltest du mehr hiervon essen. Die total unterschätzte Frucht.

Die Süßkartoffel (auch Batate genannt) ist hierzulande eine eher selten genutzte Knolle, die von Sportlern jedoch schon immer besonders geschätzt wurde. Ursprünglich kommt diese Kartoffelart aus Mittel- und Südamerika und hat sich mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet. Und Wissenschaftler haben jetzt gute Gründe herausgefunden, warum das auch gut so ist:

 

1). Ein niedriger glykämischer Index

Auch wenn die Süßkartoffel eine höhere Kaloriendichte aufweist als ihre gelbe “Schwester”, hat sie einen sehr niedrigen glykämischen Index. Dieser Index bestimmt, wie schnell der Blutzucker im Körper ansteigt. Ein niedriger Wert bedeutet dabei, dass die Energie langsamer und gleichmäßiger abgegeben wird. Es kommt also nicht zu einem “Zuckerloch”, bei dem du plötzlich wieder gar keine Energie mehr hast. Die komplexen Kohlenhydrate sind eine super langanhaltende Energiequelle.

2.) Viele Vitamine

Gleichzeitig enthält die Süßkartoffel eine Menge Vitamin B1, Vitamin C und Kalzium. Wenn man das mit der gewöhnlichen Kartoffel vergleicht, findet man hier auch mehr Ballaststoffe, Kalium (gut gegen Krämpfe), Eiweiß und Phosphor. Das Phosphor regt den Stoffwechsel an und kann Cholesterin senken.

3.) Sie bindet Stärke

Das Beste an der Süßkartoffel aber ist, dass sie Stärke speichert. Da diese Stärke nicht vom Darm aufgenommen wird, bindet sie Fett und Zucker. Beides wird dadurch langsamer verstoffwechselt. Für dich heißt das, dass du länger satt bist, mehr Energie hast und dein Blutzucker gleichmäßig bleibt. Das hilft beim Abnehmen und gibt dir Energie, um Sport zu betreiben.

Wenn das mal keine guten Gründe sind, die “süße Alternative” zur Kartoffel zu essen, weiß ich auch nicht. Für die Vorbereitung der Sommerfigur ist die Süßkartoffel auf jeden Fall das beste Lebensmittel.

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