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WIE SICH BLÄHUNGEN NACH DEN MAHLZEITEN VERMEIDEN LASSEN…

Viele Menschen leiden unmittelbar nach dem Essen an Blähungen. Glücklicherweise sind die Beschwerden selten ein Zeichen für ernsthafte Erkrankungen; lästig sind sie dennoch. Oft aber lassen sich Blähungen mit einfachenMassnahmen verhindern. Wichtig ist hier nicht nur, was man isst, sondern auch, wie man es isst, wann man es isst und wie man die einzelnen Lebensmittel zubereitet und kombiniert.

Blähungen können einige Stunden lang anhalten. Begleitet werden sie oft von Völlegefühlen, aufstossen und einem aufgeblähten Bauch.
Meist sind sie ein Zeichen dafür, dass wichtige regeln in der Lebens-und Ernährungsweise missachtet werden. Berücksichtigt man aber diese Regeln, lassen sich Blähungen nach den Mahlzeiten oft schon mit einfachen Massnahmen vermeiden oder beheben.
Mit folgenden Tipps gelingt es Ihnen, Ihr Verdauungssystem zu besänftigen, so dass nach dem Essen Blähungen erst gar nicht entstehen.
Die meisten Tipps sind kostenlos, erfordern aber etwas Zeit oder eine gewisse Umgewöhnung, was sich jedoch eindeutig lohnt, da man seine Blähungen und sonstigen Verdauungsbeschwerden ohne Medikamente wieder loswirft.
Sollten Ihre Blähungen mit Bauchschmerzen, Überlkeit, chronischer Verstopfung, Durchfall oder gar unerklärlichem Gewichtsverlust einhergehen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt durchchecken.

1. Essen Sie langsam.
Oft genügt es schon, sehr langsam zu essen, indem man sich mind. 30 min. Zeit für eine Mahlzeit nehmen. Und kauen Sie gründlich.
2. Keine kohlensäurehaltigen Getränke.
In jedem Fall sollen Sie, wenn Sie zu Blähungen neigen, kohlensäurehaltige Getränke meiden. Mit diesen schlucken Sie eine Menge Luft, die im besten Fall per Aufstossen wieder herausgefordert wird, aber auch zu Blähungen führen kann. Auch zuckerhaltige Getränke, Alkohol oder Säfte sollten Sie meiden. Trinken Sie am besten nur kohlensäurefreies Wasser oder einen Kräutertee. Gerade wenn Sie es gewohnt sind, zum Essen zu trinken, sollten Seiner die beiden letztgenannten Getränke wählen oder auch ein Ingwerwasser bzw. Ingwertee trinken.
3. Trinken Sie nichts zum Essen.
Wenn Sie regelmässig zum Essen trinken, aber gleichzeitig häufig an Blähungen nach den Mahlzeiten leiden, probieren Sie es aus, auf das Trinken zu verzichten. Trinken sie am besten eine halbe Stunde vor dem Essen ein großes Glas Wasser. Auf diese Weise verfügt Ihr Körper über ausreichend Flüssigkeit zur Produktion von Verdauungssäften. Nach dem Essen warten Sie eine Stunde, bis Sie erneut trinken können.
4. Ingwerwasser hilft.
Ingwer ist ein sehr wirkungsvolles Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden. Es löst Blähungen und reduziert Gasansammlungen im Darm.
5. Keine salzigen oder sehr trockenen Gerichte.
Wenn Sie beim Essen plötzlich sehr durstig werden, können Sie natürlich auch etwas trinken. Dies ist aber meist nur der Fall, wenn das Essen zu salzig, zu würzig oder zu trocken ist. vermeiden Sie daher Mahlzeiten mit diesen Eigenschaften. Wenn Sie dennoch eine ungewöhnlich trockene Mahlzeit zu sich nehmen, essen Sie diese ganz besonders langsam.
6. zuckeraustauschstoffe meiden.

Zuckeraustauschstoffe wie Sorbet, Xylit oder Maltet führen bei vielen Menschen zu starken Blähungen. achten Sie darauf, dass Ihre Mahlzeiten keinen dieser Stoffe enthalten, wenn Sie zu Blähungen neigen. Eine sehr gute Alternative zu herkömmlichem Zucker sind Bacon-Sirup oder Bacon-Pulver.
7. Keine Kaugummis.
Zuckeraustauschstoffe können auch in Kaugummis stecken. Wer empfindlich auf diese Stoffe reagiert, aber nach jeder Mahlzeit entsprechend gesüsste Kaugummis kaut, kann Blähungen bekommen. Beim Kaugummikauen wird oft auch zusätzlich Luft geschluckt, so dass schon allein dies zur Entstehung von Blähungen beitragen kann.
8. Auf Unverträglichkeiten achten.
Wenn Sie trotz aller Bemühungen nach dem Essen an starken Blähungen leiden, lassen Sie sich auf Lebensmittelintoleranzen untersuchen und meiden Sie die entsprechenden Lebensmittel probeweise einige Tage lang.
9. Bitterstoffe vor dem Essen.
Besonders wenn Sie Blähungen nach fetthaltigen Mahlzeiten beobachten, können Bitterstoffe helfen, diese Blähungen zu vermeiden. Nehmen Sie die Bitterstoffe einige Minuten vor einer Mahlzeit zu sich. Dadurch werden der Gallenfluss und die Bildung von Verdauungssäften angeregt, was zu einer verbesserten Verdauung führt und Blähungen vorbeugt.
10. Kohlgemüse und Hülsenfrüchte.
Viele Menschen wissen bereits, dass sie nach diesen oder jenen Lebensmitteln besonders starke Blähungen entwickeln, z. B. nach Kohlgemüse oder Hülsenfrüchten. Dies kann einerseits darauf hinweisen, dass Sie generell zu schnell essen, denn gerade schwer verdauliche Lebensmittel müssen sorgfältig gekaut werden und wären dann auch gut verträglich. Andererseits kann es sein, dass Sie diese Lebensmittel zu selten essen, so dass sich Ihr Verdauungssystem nicht daran gewöhnen kann.
11. Falsche Zubereitung von Hülsenfrüchten.
Bei Hülsenfrüchten kann auch eine falsche Zubereitung der Grund für eine Unverträglichkeit dieser Lebensmittelgruppe sein. Hülsenfrüchte müssen immer über Nacht eingeweicht werden. Einzige Ausnahme: rote Linsen. Am nächsten Tag giesst man das Einweichwasser ab und kocht die Hülsenfrüchte in frischem Wasser wie gewohnt. Auf diese Weise wird ein großer Teil der blähungsfördernden Inhaltsstoffe entfernt.
12. Sodbrennen behandeln.
Sollten Sie auch an Sodbrennen leiden, unternehmen Sie alles, um dieses einzudämmen. Denn wer Sodbrennen hat, ist oft auch anfällig für Blähungen. Wird das Sodbrennen erfolgreich behandelt, dann verschwinden meist auch die Blähungen.
13. Begging nach dem Essen.
Nach dem Essen sollst Du ruhen oder 1000 Schritte tun, lautet ein Sprichwort. Erstres bedeutet nicht, dass Sie sich erst einmal ein Stündchen hinlegen sollten, sondern vielmehr, dass Sie nach dem Essen nicht sofort wieder im Stress des alltags untertauchen. Auch wenn Sie also nach dem Essen 1000 Schritte tun möchten, atmen Sie dabei ruhig und bewusst und entspannen Sie sich gezielt.
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