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Wir alle pupsen, aber niemand spricht darüber. Dabei verraten uns Fürze viel über unsere Gesundheit.

So entsteht ein Furz

Fürze entstehen durch Luft, die wir herunterschlucken – durch Atmen, Kaugummi kauen, schnelles Essen oder Getränke mit Kohlensäure – und durch Gase, die unser Darm produziert. Dort bauen Bakterien schwer verdauliche Bestandteile der Nahrung ab, beispielsweise Zucker und Stärke. Dabei entstehen Gase, die unseren Körper irgendwie wieder verlassen müssen. Darum furzt jeder Mensch etwa 20-mal pro Tag.

Stinkende Fürze

Nur ein kleiner Teil des im Darm produzierten Gases riecht. Der Geruch kommt von Schwefelwasserstoff, der entsteht, wenn unser Darm sulfurhaltige Lebensmittel wie Brokkoli, Blumenkohl, rotes Fleisch, Bohnen oder Milchprodukte abbaut. Das Gas sondert unser Körper dann in Form von Fürzen wieder ab. Leicht riechende Fürze sind darum nicht besorgniserregend, sondern im Gegenteil eher ein Zeichen für gesunde Ernährung und aktive Darmbakterien.

Extrem stinkende Fürze

Obwohl leichter Geruch ein gutes Zeichen ist, kann extrem starker Gestank ein Zeichen für gesundheitliche Probleme sein. Musst Du immer direkt nach dem Konsum von Milchprodukten pupsen, kann es ein Hinweis auf Laktoseintoleranz sein.

In seltenen Fällen können stinkende Fürze auch ein Zeichen für Reizdarmsyndrom oder Glutenunverträglichkeit sein.

Fürze ohne Geruch

Die meisten Fürze riechen nach nichts. Das ist absolut normal. Sie sind einfach nur Luft, die wir im Laufe des Tages heruntergeschluckt haben.

Häufiges Furzen

Bei Menschen, die sich sehr gesund ernähren und viel Gemüse essen, bildet sich mehr Gas im Darm und sie müssen öfter furzen.

Häufiges Furzen in Kombination mit Unwohlsein, aufgeblähtem Bauch und starkem Gestank kann ein Zeichen für eine Lebensmittelallergie sein. Sprich mit Deinem Arzt darüber.

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